5 Portrait-Tipps Teil 2

Die Portraitfotografie ist keine Zauberei! Hier erfährst du, wie man mit kleinen Tipps bessere Fotos macht. Natürlich wird man bei einigen Tipps sagen, “ja, das ist doch klar.”, aber oft muss man sich manche Dinge nochmals in Erinnerung rufen.

# 6 Erlerne die manuellen Einstellungen
Der Modus “M(anuell)” erscheint auf den ersten Blick sehr kompliziert. Natürlich braucht man einige Zeit um alles zu verstehen, doch die Arbeit lohnt sich. Der Modus M gibt dem Fotografen völlige Freiheit und Kreativität über Blendeneinstellung und Verschlusszeit. Diese können je nach Belieben individuell eingestellt werden. Die ISO kann vom manuellen Modus unabhängig immer angepasst werden. Die Einflussmöglichkeiten steigen durch diese Kamerafunktion an. Man muss sich nicht alleine durchkämpfen.

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# 7 Sonnenlicht
Auch wenn in Augsburg gefühlt öfters die Sonne scheinen könnte, sollte das Model mit dem Rücken zur Sonne stehen, wenn ihr bei direktem Sonnenlicht fotografieren wollt/müsst. Wenn das Model in die Sonne schaut, entstehen auf der Haut unter Umständen harte Schatten und das Model bekommt kleine Augen, da es in die blendende Sonne schauen muss.

# 8 Arbeitsklima
Bring Ruhe und Gelassenheit in das Shooting. Versuche nicht hektisch zu sein. Dadurch verunsicherst du die Personen die dabei sind, auch wenn etwas mal nicht so klappt, wie du es dir vorgestellt hast. Versuche immer die Ruhe zu bewahren und mit ein paar sympathischen Sprüchen die Stimmung beim Shooting aufzulockern.
Der Tipp im Tipp: Wenn du gestresst bist und sehr unruhig wirst, konzentriere dich auf deine Atmung. Wenn es dir gelingt ruhig zu atmen, wirst du sehen, dass du dich sehr schnell beruhigen wirst. Diesen Tipp kannst du in deinem ganzen Leben gebrauchen.
Sobald eine entspannte Atmosphäre herrscht wirst du sehen, dass die Fotos viel natürlicher sind und das Model wird beim nächsten Mal sicherlich wieder vor deiner Kamera stehen.

# 9 Kreative Bildgestaltung
Frontale Portraitaufnahmen werden mit der Zeit schnell langweilig und schmeicheln nicht unbedingt jedem Model. Versuche daher kreativ zusein. Gehe näher ran oder weiter weg um Erfahrungen zu machen, wie sich die Bildgeschichte/ der -aufbau ändert.  Oder positionier dein Model an verschiedenen Orten des Bildes.

#10 Blick des Models
Kennst du Bilder, die von dir spontan gemacht wurden? Gefallen dir die Bilder? Ja?
Dann liegt es vielleicht daran, dass du nicht in die Kamera geschaut hast. Versuche diese Momente in deine Bilder einzubauen. Sag deinem Model doch einmal, dass es den Blick in die Ferne schweifen oder die Augen schließen soll. Du wirst sehen, die Bilder wirken gleich etwas intimer oder sinniger. Wichtig bei Portraits ist auch, dass der Blick des Models auf die Seite des Bildes gerichtet ist, in der mehr Platz ist. Dadurch wirkt das Bild optisch ansprechender.

In diesen Tipps ging es um die Zusammenarbeit mit einem Model. Natürlich ist das lange noch nicht alles, aber mit jedem Tipp wirst du bessere Bilder machen.
Falls du den Teil 1 der Reihe noch nicht gelesen hast, kannst du dir gerne unter folgendem Link weitere Infos holen, wie erfolgreiche Portraits gelingen:

Teil 1

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Euer Thorsten vom Augsburger-Fotografen-Team

3 Gedanken zu „5 Portrait-Tipps Teil 2

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